Auf der Reeperbahn nachts um….

ICE 200 KM/hAktuell reise ich viel durch die Gegend.
Letzte Woche hatte ich das Glück, in Hamburg sein zu dürfen.

Die knapp dreistündige Zugfahrt war sehr entspannt.
Es fühlt sich gar nicht so schnell an, wenn man mit knapp 200 – 250 Sachen durch die Gegend fliegt. :)

Ich war mal wieder im Auftrag des Herrn der Firma unterwegs und habe mich echt gefreut, als feststand, dass es Hamburg wird.

Hamburg HauptbahnhofAm Hamburger Hauptbahnhof angekommen, musste ich mich erst mal orientieren.
Der Bahnhof ist RIESIG und gar nicht so einfach zu überblicken. Es gibt, wie an jedem Hauptbahnhof, eine Menge Geschäfte, viele Menschen und alles rennt durcheinander.
Die Gleise sind irgendwie umzingelt von Geschäften. Es dauerte also ein wenig, bis wir uns zu Recht gefunden haben.

 

Hamburg ist eine sehr sehr große Stadt. Nicht so groß, wie Berlin, aber ebenfalls sehr groß.
Wenn ihr also mal durch Hamburg reist, kann ich euch eine Wochenkarte (Hamburg CARD) empfehlen.
Die Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel ist in dieser Stadt hervorragend! Alle 2-5 Minuten fährt eine Bahn.

Dieses Mal wurde ich im ibis budget untergebracht.IMAG0864Ich muss zugeben, der Name hat mich schon ein Wenig abgeschreckt. Allerdings ist das Hotel wesentlich besser, als der Name vermuten lässt. Meiner Meinung nach, ähneln die Zimmer eher einem Hamsterkäfig. Aber wenn man dort nur zum Schlafen untergebracht ist, ist das Hotel mehr als ausreichend.

Die Zimmer sind sauber, das Personal ist freundlich und man hat alles, was man zum Leben braucht.
Ein riesiges Bett mit einer noch riesigeren Decke, Fernsehen mit Sateliten-TV (wo sogar ServusTV im Programm zu finden ist), eine Dusche und eine Toilette. Einen Schrank sucht man allerdings vergebens.

Hotelzimmer ibis budget - Hamburg CityDas Frühstücksbuffet ist sehr ausgiebig und abwechslungsreich. Von Brötchen über Baguette, zu Toast und Schwarzbrot, kann man sich seinen Frühstücksteller beliebig gestalten. Ich muss zugeben, dass ich in dieser Woche soviel, wie schon lange nicht mehr, gegessen habe. :)
Später wird mir meine Waage sicherlich verraten, wieviel ich zugelegt habe. :)

 

Nach der Arbeit sind wir dann ganz entspannt durch Hamburg geschlendert.
Meine persönliche (und auch die meiner Arbeitskollegen) Empfehlung ist das Fidelio im Karolinenviertel.
Das Essen ist super, es gibt ausgefallene Kompositionen wie zum Beispiel „Burger mit Birnenstreifen und Walnuß“.
Um ehrlich zu sein, war ich am Anfang etwas skeptisch, aber es ist eine kulinarische Geschmacksexplosion des Gaumens!
Fidelio - Hamburg Karolinenviertel

Am letzten Abend meiner Dienstreise stand dann der „Gang eines jeden Mannes“ an… :)
Wenn man schon einmal in Hamburg ist, muss man natürlich auch über die Reeperbahn!

Hamburg St. Pauli - Reperbahn

…auch, wenn man keinen „Bedarf“ hat, kann man hier eine Menge erleben.

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Hamburg DavidwacheMan läuft einfach nur die Straße entlang und schon wird man angequatscht! Entweder soll man diesen oder jenen Club besuchen, oder… naja, andere Sachen halt… :)

…und ja, einige der dort zu findenden Damen sehen mehr als ansprechend aus. (Manchen traut man es auf den ersten Blick auch gar nicht zu, dass sie im horizontalen Gewerbe tätig sind.)

Als wir an der Davidwache links, Richtung Herbertstraße abgebogen sind, wurden wir alle zwei Meter von den Mädels angequatscht. „Komm doch mal kurz rüber Süßer“, „Bleib doch mal bitte stehen, hübscher Mann“ oder klassisch „Hey, wie wärs mit uns beiden?“.

Die Herbertstraße an sich habe ich mir aber wesentlich größer vorgestellt. Nachdem man durch die Sichtblenden durchgegangen ist, findet man eine alte Straße aus Kopfsteinpflaster vor.

Gesäumt von Häusern, die im Erdgeschossbereich große Glasfronten haben, in denen sich die Mädels (recht aufreizend angezogen) anbieten. Zwischendurch geht mal kurz ein Fenster auf und man hört die bekannten Sprüche. Nach max. 50 Metern ist aber wieder eine Sichtblende und das Ende der Straße ist erreicht.

Als wir dann durch die zweite Sichtblende durchgegangen sind und wir über den Hans-Albers-Platz wieder zurück Richtung Hotel wollten, wurden wir quasi umzingelt. Auf ein Mal hatte ich eine sehr nette, gutaussehende blonde Dame im Arm. Sie hatte sich von hinten angeschlichen und hielt mich fest. :)

Eins muss man den Mädels lassen. Sie sind Top-Verkäuferinnen!
Auf jeden unserer Einwände hatten sie die passende Einwandbehandlung. Gemischt mit Witz und Charme hätten sie bei dem einen oder anderen Besucher sicherlich mehr als Erfolg als bei uns. Bei mir hat sie sich auf jeden Fall die Zähne ausgebissen.

Witzig war das Verhandlungsgespräch alle Mal.
Zuerst hat sie mir 30 Minuten für 30€ angeboten. Nachdem ich dann dauernd „Nein“ gesagt, und diverse Einwände vorgebracht habe, wurde das Angebot auf 45 Minuten und Freigetränke auf ihrem Zimmer ausgebaut.

Wir wurden dann -anders als erwartet- allerdings freundlich verabschiedet und sind dann wieder zurück ins Hotel.
Auf dem Rückweg hab ich dann noch ein paar Schnappschüsse gemacht.

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